Stille Post mal anders

Den Beweis dafür bietet eine acht Meter lange, 1,2 Meter hohe, 70 Zentimeter breite und 17,8 Tonnen schwere Bank. Die Skulptur von Claudia Maria Ammann ziert seit Oktober 2011 die Mitte der Stadt Ostseebad Kühlungsborn und trägt den Namen „Stille Post“. Direkt vor der Upstalsboom Hotelresidenz & SPA, entlang der Strandpromenade, wird sie ihrem skurrilen Namen gerecht und lädt mit ihren vier Sitznieschen zum Schauen und manchmaal auch zum Plaudern ein. Die Künstlerin, Claudia Maria Ammann, wurde 1954 in Zürich geboren. Sie studierte 1973 bis 1980 an der Hochschule für bildende Kunst in Berlin, arbeitete und lebte viele Jahre in der Schweiz, in Belgien, in Spanien, in Polen, in Norwegen und in Deutschland.Nach vielen Jahren ihrer kreativen Reiseerlebnisse zog sie nach Benzin in Lübz. Sie wurde aufmerksam auf Kühlungsborn durch diverse Kunstausstellungen und Projektarbeiten mit Schülern des damligen Fritz-Rheuter-Gymnasiums. Im Jahre 2000, bei einem internationalen Steinbildhauer-Symposium im Süden Norwegens, in Larvik, begegnete sie einer besonderen Steinart. Dem Monzonit-Gestein. Sie hatte die Idee, aus diesem Gestein eine Skulptur zu fertigen. Sie ließ sich von ihrem japanischem Lehrer, Makato Fujiwasa, bei der Gestaltung und Fertigstellung beraten. Es dauerte ein halbes Jahr, bis die Skulptur fertig gestellt wurde. Materialienkosten, der Arbeitsaufwand, Transport und Aufstellung der Skulptur wurden von einem Unternehmen gesponsert, das bis zum heutigen Tag lieber anonym bleiben möchte. Vier Wochen nach der Aufstellung der gewaltigen Bank wurde sie schließlich eingeweiht, wobei der Bürgermeister von Kühlungsborn, Herr Rainer Karl, anwesend war. Claudia Ammann wird noch bis zum Ende ihrer Lebenszeit versuchen, das Ostseebad Kühlungsborn ein wenig zu verschönern und dafür bedanken wir uns.

 


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