Markus Wieser Sieger des ersten Wettfahrttages

Der Wind hat´s den Seglern des BMW Dragon Grand Prix in Kühlungsborn heute am ersten Wettfahrttag nicht leicht gemacht. Direkt der erste Start musste mit einem Rückruf beendet werden, da die meisten Crews einen Frühstart hinlegten. Beim zweiten Versuch unter Black Flag (Disqualifikation bei einem Frühstart) lief es besser – keiner wurde disqualifiziert. Das deutsche Team mit Steuermann Hendrik Witzmann, das für die Vereinigten Arabische Emirate startet, wählte als einzige Crew die rechte Seite der Startlinie und blieb damit im Vorteil. Das Team mit Profisegler Markus Koy und Max Waimer legte einen klaren Start-Ziel-Sieg hin. Gefolgt von der Crew mit dem deutschen Steuermann Markus Wieser – sie starten für die Ukraine – und dem Team um Thomas Müller vom Norddeutschen Regatta Verein. „Bis dahin hatten wir traumhafte Segelbedingungen mit Sonne und Wind zwischen drei und vier Windstärken“, erklärte Wettfahrtleiter Andreas Denecke.

Doch mit der zweiten Wettfahrt legte der Wind zu. „In Böen an der Luvtonne hatten wir gute 20 Knoten Wind – bei 25 Knoten würden wir nicht mehr starten“, sagte die Jury. Dem Wind zollten die Segler und ihr Material Tribut: ein zerfetztes Vorsegel und ein gebrochener Mast. SAP Mitbegründer Hasso Plattner ließ aber schnell einen neuen Mast aufbauen und kann deshalb morgen wieder dabei sein. Die ruppigeren Windverhältnisse schlugen sich auch prompt in der Rangfolge der zweiten Wettfahrt nieder. Das noch in der ersten Wettfahrt souveräne Team um Hendrik Witzmann wurde 17. Erster wurde der Belgier Ben van Cauwenbergh, zweiter Benjamin Morgen vom Norddeutschen Regatta Verein aus Hamburg, Dritter der Däne Lars Hendriksen. Aber ein vierter Rang des deutschen Vize-Weltmeisters Markus Wieser reichte um sich den Führungsplatz im Gesamtranking zu sichern, denn das dritte Rennen wurde zwar um 15 Uhr gestartet wurde, musste aber abgebrochen werden: „Tja das war schade, sehr kurz vorm Zieleinlauf hatten wir einen Winddreher von 180 Grad – die Boote mussten teilweise mit dem Spinnaker auf der Kreuz segeln“, erklärte der Wettfahrtleiter. Gesamtzweiter ist das Ukrainische Team um Yevgen Braslavets und Dritter das deutsche Team mit Thomas Müller.

Freitag um 11:00 Uhr beginnt die zweite offizielle Wettfahrt des BMW Dragon Grand Prix. Mit dem Auslaufen der Boote kann gegen 10:00 Uhr gerechnet werden. Die Webcam am Bootshafen liefert auch Bilder vom Getummel auf dem Hafenvorplatz und auf dem Wasser.





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